Liste der Werke

Von Patrick Franke und Ahmed Gad Makhlouf

Die Liste der Werke as-Suyūtīs gibt eine Übersicht über das Gesamtwerk des ägyptischen Gelehrten Dschalāl ad-Dīn as-Suyūtī (1445–1505). Sie ist standardmäßig alphabetisch nach den Titeln der Schriften geordnet, gibt Auskunft über ihre thematische Zuordnung, ihr Abfassungsdatum, ihre Textgattung und ihren Inhalt und führt, soweit vorhanden, digital zugängliche Textzeugen mit betreffendem Seitenumfang sowie Übersetzungen auf. Je nach Wunsch lassen sich die Werke in der Tabelle auch nach Werkverzeichnis-Nummer, Themenfeld, Abfassungsdatum, Textgattung und Seitenumfang sortieren.

Grundlage der Nummerierung der Werke ist das Werkverzeichnis in Carl Brockelmanns Geschichte der arabischen Litteratur (GAL). Ergänzend wurde die Werkliste von Ahmad al-Chāzindār und Muhammad Ibrāhim asch-Schaibānī mit dem Titel Dalīl maḫṭūṭāt as-Suyūṭī wa-amākin wuǧūdihā, die zum ersten Mal 1983 in Kuweit erschien und weitere Titel enthält. Einige Werke as-Suyūtīs sind in diese Liste nicht eingeschlossen, weil ihre Titel nach Auffassung der Autoren „gegen die guten Sitten oder die islamische Moral verstoßen“.1al-Ḫāzindār/aš-Šaibānī: Dalīl maḫṭūṭāt as-Suyūṭī wa-amākin wuǧūdihā. 1983, S. 5.

Aufbau der Werktitel

Fast alle Titel der Werke as-Suyūtīs sind in Sadschʿ abgefasst und weisen die typische doppelteilige Struktur vormoderner arabischer Buchtitel auf: Sie bestehen aus einer Leitphrase, „die keine Information über den Inhalt des Werkes kommuniziert und nur dazu dienen soll, beim Leser eine positive Einstellung zu dem betreffenden Buche herbeizuführen“, und einer eingeleiteten Themaphrase, die mit der Leitphrase reimt und eine Art Untertitel bildet.2Arne A. Ambros: „Beobachtungen zu Aufbau und Funktionen der gereimten klassisch-arabischen Buchtitel“ in Wiener Zeitschrift für die Kunde des Morgenlandes 80 (1990) 13–57. Hier S. 13. Der zweiteilige Aufbau wird hier anhand von zwei Beispielen erläutert:

Werkeverzeichnis